Irlandaustausch - Tag 6

Am letzten Tag auf irischem Boden stand noch die Hauptstadt des Landes auf dem Plan. Nach einer anderthalbstündigen Busfahrt kamen wir gegen 11 Uhr in Dublin an. Erster Programmpunkt war das "National History Natural Museum", in dem wir in die irische Geschichte eintauchten. Neben faszinierend gut erhaltenen Moorleichen konnten Zeugnisse, die den Einfluss der Wikinger auf die irisch-keltische Kultur bezeugen, bestaunt werden. Danach zogen alle los in Richtung Grafton Street, um zu shoppen und mit den irischen Austauschpartnern/innen die gemeinsame Zeit ausklingen zu lassen. Nach einer umarmungsreichen Verabschiedung, bei der bei dem einem oder anderen auch ein paar Tränen flossen, ging es für uns in Richtung Flughafen. Gegen 22 Uhr hatten wir dann wieder europäisches Festland unter den Füßen und machten uns, verwirrenderweise wieder im Rechtsverkehr, auf den Weg nach Hause.


Abschließend kann nur gesagt werden, dass diese Woche äußerst erfahrungsbereichernd, lehrreich und unvergesslich für uns ist. Wir haben viel gelacht, jede Menge irischen Tee getrunken und einige der schönsten Seiten der grünen Insel kennengelernt.

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Irlandaustausch - Tag 5

 

Am Donnerstag trafen wir uns an dem kleinen Bahnhof in Tullamore. Für uns ging es nach Galway- einer Stadt mit 80.000 Einwohnern an der irischen Westküste und Kulturhauptstadt 2020. Unsere Austauschpartner mussten an diesem Tag leider die Schulbank drücken. Nach einer neunzigminütigen Zugfahrt kamen wir in Galway an. Dort hatten wir ungefähr drei Stunden Freizeit.

Einige entspannten bei einer heißen Schokolade in einem kleinen häuslichen Café, anderen wurde beim Erkunden des Hafens die Frisur ruiniert und manche verbrachten ihre Zeit beim Aussuchen und Anprobieren neuer Kleidungsstücke.

Beim Bummeln sammelten wir viele  verschiedene Eindrücke. Viele lauschten der Musik der Straßensänger und -musikanten, während es andere doch wieder zum gut bekannten McDonalds zog. Jeder hatte viel Spaß und Freude.

Anschließend aßen wir entweder bei unseren Austauschpartnern oder im irischen Restaurant zu Abend und ließen den Tag in einer Bar ausklingen.

 

 


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Irlandaustausch - Tag 4

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Der Tag startete mit kaltem, aber sonnigem Wetter. Nach einem großen Frühstück trafen wir uns um neun Uhr an der Schule, um nach Lough Boora
zu fahren. Lough Boora ist ein Nationalpark, welcher 30 Minuten von Tullamore entfernt ist. Als erstes unternahmen wir eine kleine Wanderung
durch das Naturschutzgebiet. Dabei konnten wir die Skulpturen, die bemosten Wälder und alte Schmalspurbahnen bewundern, da auf dieser Fläche früher ein Torfabbaugebiet gewesen war. Zwischendurch mussten wir den einen oder
anderen Schauer abwarten, was uns aber nicht davon abgehalten hat, Fahrräder auszuleihen und kleine Runden zu drehen. Als wir wieder in
Tullamore angekommen waren, haben wir uns erst einmal aufgewärmt und Kakao getrunken, um danach mit unseren Gastfamilien noch etwas zu unternehmen. Am
Abend sind wir ins Kino gegangen, um "The Joker" zu sehen.

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Irlandaustausch - Tag 3

Den zweiten erlebnisreichen Tag in Irland verbrachten wir auf der Causey Farm. 

Nachdem wir nach einer einstündigen Fahrt angekommen waren, ging es direkt mit dem Backen eines typisch irischen Brotes los, bei dem uns - zum Schrecken mancher - die Eier direkt zugeworfen wurden. Die Trefferquote lag nicht ganz bei 100%.

 

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Während einer kleinen Tour über die Farm lernten wir unter anderem den neusten Nachwuchs der Farm kennen: sieben zuckersüße Hundewelpen, was mit Sicherheit das Highlight des Tages für viele war. Beim bog-jumping (wortwörtlich Sumpf-springen) trauten sich unsere tapferen Freiwilligen Lara und Alina bei 14°C und Nieselregen in ein Schlamm-Loch zu springen, aus dem sie dann mühsam wieder heraus kriechen oder rollen mussten.

 

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Unser Brot durften wir anschließend frisch aus dem Ofen mit Butter und Himbeermarmelade genießen. 


Abschließend ließen wir den Abend gemeinsam in einem typisch irischen Restaurant gemeinsam ausklingen.

 

 

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Irlandaustausch - Tag 2

 

Am Montag haben wir erlebt, was es heißt, in Irland zur Schule zu gehen. Es bedeutet, dass der Schultag erst um 8:40 Uhr beginnt, jede Stunde nur 40 Minuten dauert und man sehr, sehr oft die Klingel hört und das Zimmer wechseln muss. Das gibt einem einerseits das Gefühl, dass der Tag sehr langwierig ist und andererseits, dass man sich noch gar nicht richtig hingesetzt hat, wenn man schon wieder aufstehen und in einen anderen Raum gehen muss.

Ein positives Augenmerk war das Schulgebäude, welches relativ neu errichtet worden ist und eine moderne Ausstattung besitzt.
Da unsere Austauschpartner aus verschiedenen Klassenstufen sind, konnten wir unterschiedliche Fächer besuchen. Ob Joshuas grandioser Geschichtsunterricht, Karls wirklich lehrreiche 'constructions'-Stunde, Nadines 'Irish class', in der man als Nicht-Einheimischer nichts verstanden hat oder unsere Doppelstunde Deutsch - alles war ein Erlebnis für sich.
Zwischendrin haben wir noch ein 'Irish Breakfast' mit Ei, Schinken, Würstchen und Scones genießen dürfen.
Als 15:40 Uhr der Unterricht zu Ende ging, wurde es noch einmal voll in den Gängen der Schule, da alle Schüler zur selben Zeit nach Hause gehen dürfen.
Am Abend haben wir uns noch zu einem kleinen Stadtrundgang getroffen. Da dieser allerdings im Dunkeln stattfand, war er nicht ganz so erfolgreich  wie sich das der eine oder andere im Vorfeld vielleicht erhofft hatte.
Dennoch haben wir einen schönen Tag erlebt, auch da das Wetter gut mitgespielt hat.

 

 

 

 

 

 

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Irlandaustausch - Tag 1

Chemnitz nach Tullamore - 6. Oktober 2019

 

Kanalufer der Stadt Tullamore (oder auch Tulach Mhór, zu dt. großer Hügel)

 

Wir trafen uns um 11:45 Uhr am Georgius-Agricola-Gymnasium. Unsere Reise geht nach Tullamore, einer kleinen Stadt in Irland, in der unsere Austauschpartner - und inzwischen auch gute Freunde - wohnen. Sie waren bereits für eine Woche in unserer Heimatstadt Chemnitz, wo wir ihnen unsere Schule und die Stadt vorstellten.

Als alle Koffer im Anhänger des Busses, der uns nach Prag bringen würde, verbracht waren, konnte es endlich losgehen. Wir kamen nach einigen Stunden Fahrt über hügelige Straßen durch das Gebirge am Prager Flughafen an, wo wir rasch unser Gepäck aufgaben und auch bald losflogen. Fast turbulenzfrei erreichten wir den Flughafen in Dublin. Ein sehr freundlicher irischer Busfahrer fuhr uns von dort aus eilig nach Tullamore, wo unsere Gastfamilien uns empfangen würden. Auf der Fahrt hatten wir ausgiebige Gelegenheit die wunderschöne Landschaft zu bestaunen, von der uns schon umfangreich erzählt wurde. Wir konnten uns vor Vorfreude fast nicht mehr zusammenhalten. Gegen ungefähr 20:00 Uhr erreichten wir das Tullamore College, wo uns unsere irischen Freunde uns freudig empfingen. Wir waren alle erschöpft und hungrig und freuten uns umso mehr unsere Austauschpartner wiederzusehen. Der herzliche Empfang und das warme Abendbrot nach der langen Reise gaben uns einen wohliges Gefühl nach der langen Reise.

Wir freuen uns auf die kommende Woche!

 

 

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